Tag 32

Meine Erfahrungen mit den Abiprüfungen…

Schriftliche Prüfung

Im April 2018 war es soweit, meine erste Abiprüfung stand vor der Tür. Biologie, mein zweiter Leistungskurs wurde kurz nach den Osterferien, die für mich nicht aus Ferien bestanden sondern aus stundenlangem lernen, geschrieben. Mittwoch: 8:05 h im Foyer meiner Schule, Treffpunkt war 8:30 h, jedoch waren schon mehr als die Hälfte meiner Mitschüler da als ich eintraf , was mich etwas nervös machte. Alle unterhielten sich über die anstehende Klausur. Was wohl dran kommen mag? Welche Oberthemen hat unser Lehrer für uns ausgesucht?

Pünktlich um halb wurden wir in einen für die Abiturienten abgesperrten Flur gebracht. Wir als Bio LK und GK, zusammen mit dem Physik LK und GK, legten unsere Sachen in einem separaten Raum ab und von dort aus gingen wir mit unseren Stiften und etwas Verpflegung in die Klassenräume. Förmlichkeiten, wie eine Fluraufsicht um den Gang zur Toilette zu protokollieren oder ein Sitzplan um abgucken auszuschließen, haben mich etwas nervös gemacht.

Nun ja, um punkt 9 h haben wir unsere Klausur bekommen und direkt mit der Bearbeitung angefangen, über vier Zeitstunden klingt sehr viel, jedoch sind die Aufgaben so breit gefächert, dass eine Aufgabe mindestens vier unter Aufgaben hat, die jeweils zwei oder mehr Operatoren besitzt, welche alle beachtet werden müssen. Mein Gedanke bei der Abgabe war: “Nur noch drei dann hast du es hoffentlich hinter dir”. Die Klausur war nicht schlimm, aber es war sehr anstrengend immer konzentriert zu lernen, um das bestmögliche Ergebnis am Ende zu erhalten.

Zwei Wochen später stand mein drittes Abiturfach, Spanisch Grundkurs an und ein paar Tage später Deutsch Leistungskurs. Ehrlich gesagt, wusste ich nicht, wie ich mir am besten die Arbeit aufteilen sollte, so hab ich morgens Deutsch zusammengefasst und nachmittags Spanisch. Sobald ich mit den Zusammenfassungen fertig war hab ich Abituraufgaben früherer Jahrgänge auf Zeit bearbeitet. Mir hat es später die Nervosität und den Zeitdruck in den Klausuren genommen. Da ich in Spanisch abgewichen bin, musste ich nach meiner vierten Abiturklausur auch in eine mündliche Nachprüfung. Die Motivation nochmal anzufangen mit dem lernen, war eindeutig nicht mehr gegeben, aber ich gab mein bestes und saß dann Mitte Juni vor meiner Spanisch Prüfungskommission. Die bestand aus meiner Lehrerin, sowie einem weiteren Spanischlehrer, der Protokoll führte, und meiner Schuldirektorin, die den Vorsitz dieser Lehrer Kommission bildete. Ich war selten so aufgeregt, aber nach einer halben Stunde reden war es endlich vorbei.

Deutsch als letzte schriftliche Prüfung verlief im Gegensatz zu den vorherigen sehr “entspannt”. Das Prozedere der Aufsichten überall machte mir nichts mehr aus. Die große Auswahl der Klausuren half mir, mich für das beste Thema zu entscheiden, sodass alles perfekt verlief.

Mündliche Prüfung

Meine vierte und ursprünglich letzte Abiturprüfung war in dem Fach Sozialwissenschaften. Das vierte Abiturfach ist mündlich, daher hatte ich beim lernen versucht Formulierungen zu verbessern und vor allem schnell auf den Punkt zu kommen. Durch Musik hören versuchte ich mich vor der Prüfung abzulenken und runter zukommen. Die  Bearbeitungszeit für die Aufgaben waren eine halbe Stunde, die sich anfühlten wie 5 Minuten, jedoch versuchte ich alles wichtige aus dem vorliegenden Text herauszufinden.

Und dann saß ich bei der Prüfungskommission, meine Nervosität konnte man mir ansehen, sodass mein Lehrer mir den Tipp gab bevor ich anfange, Tief durchzuatmen. Es war fast schon ein Monolog, den ich die ersten 15 Minuten, bezogen auf die Aufgaben, runter raterte. Die letzten 15 Minuten waren dann ein Prüfungsgespräch in dem mein Lehrer mein Wissen über andere Themen prüfte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.